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  • Black Monday 1987

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    Der Black Monday, im deutschsprachigen Schwarzer Montag, fand am 19. Oktober 1987 statt. Dies war jener Tag an dem die Börsen weltweit die größten prozentualen Verluste, welche überhaupt je stattfanden, hinnehmen mussten.

    Das wunderlichste an diesem Tag ist jedoch, dass er ohne irgendwelche Vorzeichen ganz plötzlich zu diesen enormen Kursverlusten kam. Es gab keinen externen Faktor (Terroranschlag), welche man dafür verantwortlich machen konnte.

    Am schwersten traf es die Honkonger Börse sie verlor an diesem einem Tag beinahe die Hälfte – sie schloss mit über 45% im Minus. In Australien fielen die Börsenkurse ebenfalls über 40 Prozent. Verhältnismäßig „gering“ vielen vergleichsweise die immensen Verluste in Großbritanien und den USA aus. Diese betrugen jedoch auch über 20 Prozent. Ein so tragischer Kursrutsch an einem Tag hat sich bis heute nicht mehr wiederholt.

    Doch was waren die Gründe für einen solch massiven Börsencrash. Der Hauptausschlaggebende Grund war sicherlich der Vertrauensverlust der Bevölkerung / Trader in den Aktienmarkt. Man bedenke, dass sich die Börsenkurse in kürzester Zeit beinahe verdoppelt hatten. Mitte 1987 wurden die ersten Abschwungzeichen sichtbar.  Die US Regierung brachte die Inflation nicht in den Griff. Dies verunsicherte die Menschen. Gleichzeitig wurde dadurch der Leitzins erhöht, dies verunsicherte die Leute noch mehr. Der durch die Abwertungsspirale verursachte Vertrauensverlust war sicherlich auch ein Grund für die Verunsicherung der Bevölkerung.

    Einen weiteren Grund kann man im elektronischen Handel finden. Shortselling bzw. automatisches Handeln war zu diesem Zeitpunkt bereits gegeben. Diese Tatsache war sicherlich Mitschuld an den immensen Kursverlusten.