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Devisenbörsen

An den Devisenbörsen werden wie der Name bereits erahnen lässt Devisen gehandelt. Bei den Devisen handelt es sich um ausländische Währungen. Ausländische Währungen Währungen gibt es unzählige Ausprägungsformen, so können diese Bankguthaben, Schecks oder auch Wechsel betreffen. Zu den Marktteilnehmern des Devisenmarktes zählen vor allem Großbanken. Durch deren Handel bzw. die Verfügungsstellung der Liquidität, stellt er den liquidesten Teilbereich der Finanzmärkte dar.

Der Devisenmarkt neben den Banken vor allem für Unternehmungen von besonderer Bedeutung. Unternehmungen welche global tägig sind bzw. Waren exportieren sind in der Regel dem Devisenrisiko ausgesetzt. Da durch den fortlaufenden Devisenhandel regelmäßige Preisbildungen stattfinden können sie hierdurch ausländische Währungen nachfragen oder eintauschen.  Wenn Unternehmungen auf Rechnungen auf eine ausländische Währung erhalten, müssen sie zum Beispiel in der Lage sein, die inländische Währung in die gewünschte Währung tauschen zu können, sodass sie dadurch die Rechnung begleichen können.

Eine Devisenbörse ist nichts anderes als eine herkömmliche Börse. Im Gegensatz zu anderen Börsenarten sind Devisenbörsen auf den Handel mit Devisen spezialisiert.

Um Devisenbörsen zu verstehen, muss man sich im Klaren sein, was eine Börse überhaupt ist. Bei einer Börse handelt es sich um einen Ort, wo Güter gehandelt werden. Dieser Ort ist örtlich und zeitlich klar definiert. Durch das Zusammentreffen von „Kaufleuten“ entsteht hierbei Angebot und Nachfrage. Beide Parameter sind dabei für die Preisbildung verantwortlich. Die Börse kann man somit als bestimmten Ort bezeichnen, wo eine kontrollierte Preisbildung stattfindet. An der Börse können alle erdenklichen Güter gehandelt werden. Diese Güter müssen nur vertretbar sein. So können zum Beispiel neben Waren, Wertpapieren (Aktien, Anleihen) auch Rechtsansprüche oder sonstige Sachen an Börsen gehandelt werden.




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