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  • Einblick in die Börsenwelt

    Der Großteil der Geschäfte, welche in der Finanzwelt stattfinden, wird über die Börse gehandelt. Börsen werden in der Regel als Selbstverständlichkeit betrachtet, nur wenige machen sich darüber Gedanken, was Börsen überhaupt sind, welche Arten es davon gibt bzw. welche Funktionen diese erfüllen. Durch das Vorhandensein bzw. der Entwicklung/Entstehung von Börsen hat sich das gesamte wirtschaftliche Verständnis verändert. Börsen dienten als Plätze für das Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage, gleichzeitig bot das Konstrukt einer  Börse die Sicherheit des diesbezüglichen Handelns.

    Historisch betrachtet haben sich die Börsen stark weiterentwickelt. Aktuell gibt es unzählige Arten von Börsen. Im Zusammenhang mit den Börsen muss man auch über deren Funktionen, Eigenschaften und Anforderungen Bescheid wissen. Aus diesem Grund sollte anhand dieser Homepage ein erster Einblick in die Börsenwelt gegeben werden. Jeder sollte verstehen, was eine Börse ist. Welche Börsenarten und Besonderheiten es gibt, sowie welche Bedeutung Börsen für das aktuelle Wirtschaftsleben bzw. Funktionen erbringen.


  • Standard and Poors 500

    Der Standard & Poors 500 (S&P 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichtete US-amerikanischer Aktienindex. Wie die Bezeichnung bereits erahnen lässt befinden setzt sich dieser Index aus den 500 größten US-Unternehmungen zusammen. Beim S&P 500 handelt es sich somit um einen Länderindex. Gleichzeitig zählt er zu den am meisten gehandelten Aktienindizes der Welt.

    Beim S&P 500, welcher vor allem in den Medien bekannt ist, handelt es sich um einen Kursindex. Neben den Kursindex gibt es jedoch auch noch einen Performanceindex – den S&P 500 Total Return Index. Der Total Return Index ist weit weniger bekannt, jedoch kommt ihm gerade bei der Vergleichbarkeit mit anderen Aktienindizes, welche Performanceindizes sind, eine große Bedeutung zu.

    Der S&P Index erschien im Jahre 1923. Damals bestand dieser noch aus weniger Aktientitel. Erst im Jahre 1950 wurde der S&P 500 „gegründet“.

    Bei der Berechnung des Indexkurses wird auf die 500 größten Unternehmungen, welche an der NYSE und Nasdaq notieren zurück gegriffen. Aufgrund seiner Auswahlkriterien decken die Unternehmungen, welche im S&P gelistet sind, beinahe ¾ der gesamten US-Börsenkapitalisierung ab. Die Wertentwicklung des S&P 500 spiegelt aus diesem Grund die Entwicklung des US Aktienmarktes wider.  Die Gewichtung der einzelnen Titel des Indexes erfolgt nach der Marktkapitalisierung.

    Der S&P 500 stellt auch die Bemessungsgrundlage für den bekanntesten Volatilitätsindex – VIX dar. Die Volatilität drückt die Schwankungsintensität des Marktes, beim VIX sollte der Markt anhand des S&P Indexes dargestellt werden, aus. Desto höher die dieser Indexwert ist, desto höher sind die Schwankungen. Grundsätzlich korreliert der VIX Index gegenläufig zum S&P. Dies bedeutet, dass wenn der S&P steigt, der VIX fällt, genau umgekehrt verhält es sich wenn der Aktienindex steigt.